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Triggerpunkt Massage

MASSAGE UND HEILMASSAGE IN GRAZ

ZEIT NEHMEN - SICH G'SPÜRN

Massage kann als Ergänzung zur Physiotherapie verstanden werden oder auch ganz losgelöst davon eingesetzt werden. 

Unterschiedliche Techniken kombinieren wertvolle Maßnahmen zur Lockerung der Muskulatur sowie zur Förderung der Durchblutung und damit zur Steigerung des Wohlbefindens und der Reduzierung von Schmerzen.

Ihr Team der Praxisgemeinschaft Herzoghof bietet Massage in Graz.

Triggerpunktmassage auf dem Rücken einer weiblichen Person

Als Triggerpunkt versteht man eine lokal begrenzte Verhärtung der Muskulatur. Dieser ist meist besonderes druckempfindlich und reagiert bei Berührung oft mit austrahlenden Schmerzen.  Solche myofaszialen Verhärtungen können oft charakteristische Schmerzen auslösen die weit von der eigentlichen Ursache entfernt liegen. So werden Schmerzen die ins Bein austrahlen oft von myofaszialen Triggerpunkten (MTrP) im Bereich des Gesäßes oder des unteren Rücken ausgelöst, und nicht von einer eigentlich Irritation eines Nerven. Ein gutes Beispiel wäre die pseudoradikuläre Ischialgie – eine gängige Diagnose in der Orthopädie.

Auch Schmerzen im Bereich des Oberarmes (Tennisellbogen) oder des Handgelenks (Karpaltunnelsyndrom) können oft „nur“ einen myofaszialen Triggerpunkt als Ursache haben. Entscheidend für den Therapieerfolg ist das Erkennen der tatsächlichen Schmerzursache. So können selbst therapieresistente Schmerzen oft ziemlich schnell beseitigt werden. In unserer Praxis für Massage und Heilmassage in Graz setzen wir diese Technik häufig in Ihrem Behandlungskonzept ein.

Triggerpunkt Therapie - Lösung der Ursache

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Sportmassagen tragen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei. Vor, während und nach dem Training ist eine gezielte Behandlung von Muskelgruppen sowohl für Leistungssportler als auch für Hobbyathleten ein wahrer Gewinn für den Körper. Wir behandeln durch Sportmassage einige namhafte Sportler*innen in Graz.

Sportmassage - zur Steigerung der Leistungsfähigkeit

Kinesiotaping
Sportmassage

Kinesiotapes sind elastische Bänder aus hautfreundlichem Baumwollmaterial. Es ist kein zusätzlicher Wirkstoff enthalten. Je nach Anlagetechnik unterscheidet sich die Wirkung der Tapes. Schmerzen und Verspannungen der Muskulatur sowie muskulären Dysbalancen zählen zu den klassischen Indikation für die Tape Anlagen. Die normale Muskelfunktion kann mit den Tapes unterstützt und die Muskelspannung reguliert werden.

 

Im Grunde genommen bewirkt das Tape durch sanftes Anheben des darunterliegenden Gewebes eine Reizung der in der Haut befindlichen Mechanorezeptoren und damit eine unmittelbare Schmerzlinderung. Ein weiter positiver Effekt auf das Gewebe ist die Drainagewirkung, eine Verbesserung der Mikrozirkulation des Blutes und somit des Lymphabflusses. Daher gewinnt es in der Behandlung von akuten Schwellungszuständen (posttraumatisch nach Prellungen, Stauchungen etc.) und postoperativ zunehmend an Bedeutung. Auch bei subaktuen und chronischem Schmerzgeschehen können Kinesiotapes als Ergänzung zu Physiotherapie und Massage Verwendung finden. Zum Beispiel als passive Unterstützung von Ligamenten, Bändern, Faszien  und als mechanische bzw. funktionelle Korrektur der Haltung. Das Tape kann man ohne weiteres im Alltag aber vor allem auch beim Sport tragen. Tapes sind eine großartige Ergänzung zu Massage.

Zusammenfassende Indikationen für die Applikation von Kinesiotapes:

  • Schmerzen und Verspannungen der Muskulatur

  • Überlastungen

  • Instabilitäten

  • Schwellungen / Ödeme

  • Narben

  • Haltungskorrektur

Kinesiotaping - mit Tapes zum Erfolg

Rücken einer Frau in Sportkleidung, die Gewichte über die Schulter hebt.
Knie an dem blaues Kinesiotape angelegt ist.

Die klassische Massage ist eine der ältesten manuellen Behandlungsformen, die bei Beschwerden am Bewegungsapparat zum Einsatz kommt. Die Handgriffe der klassischen Massage wirken auf die Haut und das darunter liegende Gewebe. Durch die erhöhte Durchblutung der behandelten Struktur wird eine Spannungsregulierung im Bindegewebe und der Muskulatur erzielt. Es gibt keine zwei Massagetherapeuten die ihr Handwerk ident ausüben, die Techniken sind vielseitig kombinier- und einsetzbar. Grundsätzliches Ziel ist jedoch immer eine Regulation der Muskelspannung, eine verbesserte Durchblutung und allgemeine körperliche Entspannung durch Dämpfung des Symhatikus, dem anregenden Teil des vegetativen Nervensystems. Man sollte weiters die von Heilmasseuren und Physiotherapeuten angebotenen Heilmassagen zu therapeutischen Zwecken (HM / TM) nicht mit Wellnessmassagen (gewerblichen Massagen) verwechseln. Des Weiteren empfehlen sich Heilmassagen als optimale Ergänzung zur Physiotherapie (Einzelheilgymnastik).

Männlicher Masseur in blauem Shirt, der das Knie eines Patienten massiert

Klassische Massage - Wohlbefinden und Entspannung

Klassische Massage

Die manuelle Lymphdrainage  ist eine Form der physikalischen Therapie und Bestandteil der Komplexen Entstauungstherapie (KPE). Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen wie Rumpf, Arme und Beine, welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.

Durch verschiedene Grifftechniken soll das Lymphsystem aktiviert werden, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße, genauer der Lymphangione, verbessert wird. Die Frequenz der Lymphangione beträgt unter Ruhebedingungen ca. 10–12 Kontraktionen pro Minute, diese kann auf bis zu 20 gesteigert werden. Der Therapeut erzeugt durch die Griffe mit ihrem wechselnden Druck (Druckphase mit Quer- und Längsdehnung der Haut bzw. Nullphase – nur Hautkontakt wird gehalten) einen Reiz für das Gewebe. Die glatten (unwillkürlichen) Muskelzellen der Lymphangione beantworten diesen Reiz mit erhöhter Pumpfrequenz. Einer oftmaligen Wiederholung der Griffe folgt eine erhöhte Durchflussrate.

Neben der entödematisierenden Wirkung wird auch der Sympathikus als anregender Anteil des Nervensystems gedämpft, dadurch kommt es zur Anregung des Magen-Darm-Traktes. Ein weiterer positiver Effekt ist die schmerzlindernde und die tonussenkende Wirkung auf die Skelettmuskulatur. Die manuelle Lymphdrainage bewirkt dabei jedoch keine Mehrdurchblutung wie in der klassischen Massage.

Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck, Migräne und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.

In der Narbenbehandlung hat die Manuelle Lympgdrainage das Ziel der besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung im durchtrennten Gewebe. Auch in der Schmerzbekämpfung, z.B. vor und nach Operationen (z. B. nach Knie- oder Hüfttotalendoprothesen), soll sie helfen, das Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller.

 

Weibliche Masseurin, die durch manuelle Lymphdrainage das Knie eines Patienten behandelt
Oberkörper einer Frau, der durch die Grippe zweier Hände in den Bauchraum berührt wird
Liegende Frau in Sportkleidung, die durch den Griff einer Hand behandelt wird.

Manuelle Lymphdrainage - komplexe Entstauungstherapie

Manuelle Lymphdrainage
Manipulationsmassage

Die Manipulativmassage nach Dr. Terrier ist eine mobiliserende Weichteiltechnik für Gelenke und die Wirbelsäule. 

Bei der Manipulativmassage kombiniert der Therapeut dabei fein dosierte Massagereize mit gleichzeitiger passiver Mobilisation eines Gelenkes im schmerzfreien Bewegungsausmaß. Die Massagereize bestehen dabei meist aus kleinflächigen myofaszialen und bindegewebigen Massagestrichen vereint mit Längs- und Querdehnungen.

Behandelt weden dabei alle periartikulären Strukturen, also alle Strukturen die ein Gelenk umgeben und die notwendig sind um dieses zu unterstützen und Bewegung erst zu ermöglichen. In der Medizin spricht man hier auch vom Arthron. Dazu zählen: Muskeln, Faszien, Ligamente (Bänder), Gelenkskapsel und Teile des peripheren Nervensystems die bei der funktionellen Bildung eines Gelenkes beteiligt sind.

Die unterschiedlichen Druck- und Dehnreize auf diesen Strukturen wirken insbesondere auf die peripheren neuromuskulären Sinnesorgane, sogenannten Mechano- und Propriozeptoren. Diese Rezeptoren sitzen in Muskeln, Sehnen und v.a. in der Gelenkskapsel und messen zu jedem Zeitpunkt die Lage und Stellung eines Gelenkes und den Spannungszustand so wie die Länge der einzelnen Muskeln.

Bei Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates kommt es zu einer Irritation dieser Rezeptoren, dadurch können schmerzvermeidende Schonhaltungen entstehen.

Der Therapeut setzt durch seine Behandlung neurophysiologische Reize die je nach Intensität und Rhythmus entweder hemmend, schmerzverdeckend oder auch anregend wirken können. Durch die feindosierten Massagereize bei simultaner passiver Bewegung erfolgt über die Reizung der Rezeptoren eine umittelbare Tonusnormalisierung, das bedeutet die Muskulatur bekommt die Möglichkeit Spannung und Länge zu normalisieren.

Es wird somit also Schmerzen reduziert, Schonhaltungsmuster beseitigt und gleichzeitig normale physiologische Bewegung wiederhergestellt.

Die komplexe Wirkungsweise und Effektivität der Manipulativmassage ist heute eindeutig belegt und wissenschaftlich nachvollziehbar.

Wichtigste Indikationen:

  • Myofasziale Schmerzsyndrome

  • Arthrosen

  • Akute- und chronische Fehlbelastung eines Gelenkes

  • Schmerzzustände rund um ein Gelenkes die nicht vom Gelenk selbst ausgehen

  • Periarthropathien

  • Posttraumatische- und postoperative Funktionsstörungen

  • Neurologische Erkrankungen

Bei der Manipulativmassage handelt es sich um eine eigenständige Massageform, die nicht mit der manualtherapeutischen Manipulation zu verwechseln ist.

 

Weitere Informationen:

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Manipulativmassage

http://www.manipulativmassage.at/de/

Prim. Dr. Gerhard Fürst (Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabitilation) spricht über die Manipulativmassage:

https://www.youtube.com/watch?v=uC05id-qHCI

© 2016 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Manipulativmassage

Weibliche Sportlerin, die durch zwei Hände eines männlichen Masseurs an der Schulter behandelt wird.

Manipulativmassage nach Dr. Terrier

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